Die Scharlachspinnen

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Die Scharlachspinnen

Beitrag  DerFranzose am 04.04.13 14:55

Sklavenjagd und -handel ist ein Geschäft in welches nicht jede beliebige Räuberbande einfach einsteigen kann. Nur selten endet rohe Gewalt in der Ergatterung von verkaufbarer 'Ware' und selbst dann sind noch Sachen wie Transport, Versorgung und schlussendlich Darbietung zum Verkauf zu bedenken. Der Handel mit Menschenleben erfordert Finesse, gründliche Organisierung, Diskretion und Skrupellosigkeit die übers reine Blutvergießen hinausgeht. All dies sind wichtige Eigenschaften für dieses Berufsfeld - und nur wenige Sklavenjägerbanden haben diese Werte so verinnerlicht wie die Scharchlachspinnen.

Zum ersten Mal traten die Scharlachspinnen vor 8 Jahren auf. Anfangs unterschieden sie sich nicht von anderen, lokalen 'Lieferanten', doch ein für dieses Geschäftsfeld ungewöhnlicher Ehrgeiz und die Bereitschaft, ungewollte Konkurrenz notfalls mit Gewalt zu entfernen, sorgte dafür dass sich ihr Name rasch ausbreitete und schon bald Geschäftsverbindungen zu Sklavenmärkten überall auf Dere sich entwickelten.
Wo ihr Hauptquartier ist, weiß niemand, nicht einmal die Händler mit den engsten Bindungen zu ihnen. Kontakt mit ihnen aufzunehmen ist jedoch nicht schwierig, selten lassen die Scharlachspinnen einen länger als einen Tag warten, nachdem das Wort auf einem Sklavenmarkt die Runde gemacht hat dass jemand ihre Dienste benötigt.
Generell sind die Scharlachspinnen bekannt für ihre Skrupellosigkeit und Effizienz. Als Beispiel dient dafür die Legende, wie ihr Name zustande kam.

Es wird erzählt, dass eines Tages der Besitzer einer Mine an die Sklavenjäger herantrat um eine Lieferung an neuen Arbeitern zu erbitten. Doch normal Arbeiter würden nicht genügen, klagte er, da die Stollen viel zu schmal seien und die Erweiterung derer viel zu kostspielig wäre. Doch Zwergensklaven sind schwer zu beschaffen und oft den Verkauf nicht wert, das war den Scharlachspinnen mehr als bewusst. Es gab allerdings andere Möglichkeiten ...
Also zogen sie hinaus, auf der Suche nach einem einfachen, nichtsahnenden Dorf, welches keinerlei Reichtümer oder Verbindungen mit den Zwergen hatte. Allerdings gab es eine Ressource, welche dieses Dorf in großen Mengen besaß: Kinder. So warteten also die Sklavenjäger, bis Nacht über das Dorf hereinbrach - und am nächsten Morgen befand sich kein Kind mehr in diesem Dorf. Die Jäger hatten die Kinder fortgetragen von ihrer Heimat und ihren Familien, still und heimlich wie Spinnen und genau so sicher wie der tödliche Scharlach.

Ob an der Legende irgendetwas dran ist, kann man mit Sicherheit nicht sagen. Man weiß allerdings, dass die Scharlachspinnen immer ein besonderes Auge bewiesen haben, wenn es um Kinder ging. Entweder liefern sie sie als Sklaven aus - oder, im Falle dass es keinen Markt für solch kleine Arbeitskräfte gibt, sie stellen sicher, dass die Kinder ihre Eltern nicht überleben. Es ist fast schon eine Art Markenzeichen von ihnen und wenn immer ein Kind einen unnatürlichen Tod stirbt ohne dass die Eltern aufzufinden sind, fällt der Verdacht recht schnell erst einmal auf die Spinnen.
Es gibt allerdings noch dunklere, noch bedrohlichere Legenden um die Scharlachspinnen, welche die nur gewispert werden, dass nämlich der andere Name von Scharlach, das 'Purpurfieber', mehr über die Natur der Scharlachspinnen verrät als beim ersten Blick scheint ... doch Dämonenanbetung konnte zumindest bisher noch nicht nachgewiesen werden bei der Bande.

[Erst einmal grobe Beschreibung, ich füge dann noch nach und nach Details hinzu, wann immer mich die Muse packt]
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Re: Die Scharlachspinnen

Beitrag  Pingu el Plüscho am 04.04.13 15:10

ich weiß wo ihr hauptquartier ist :P
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Re: Die Scharlachspinnen

Beitrag  Tessa am 05.04.13 15:16

Klingt gut. Skrupellose Finterlinge im schmutzigsten Gewerbe der Welt - welcher Held hätte nicht gern solche Gegner?

Bin mal gespannt, was da noch draus wird.


Wie sind die mit Islogh verbunden? Ist dort sein ominöser Feind zu finden?
Shanya kennt Islogh ja nun schon etwas länger, darum könnte es ja sein, dass er das mal erwähnt hat.
Kasim wirds jedenfalls wissen.
Vllt. hat Kasim sogar von Geschäftspartnern schon von der Scharlachspinne gehört. Kasim hört viel.
Allerdings handelt er ja nicht mit Sklaven... außer vllt. mal den ein oder anderen gut ausgebildeten und loyalen (also nich verschleppt, sondern in Sklaverei geborenem) Luxuxsklaven als Geschenk für geschätzte Geschäftspartner - auf gute Zusammenarbeit!
Und natürlich hatte er schon oft das Vergnügen, nicht so geschätzte Geschäftspartner, die ihre Schulden bei ihm nicht mehr bezahlen konnten, plötzlich als sein Eigentum betrachten zu dürfen. Die verkauft er aber meist gleich wieder, weil man denen nicht trauen kann. Das weiß er, weil in enorm vielen Händlerhaushalten Sklaven arbeiten, die von ihm Geld dafür bekommen, Augen und Ohren offen zu halten.
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Re: Die Scharlachspinnen

Beitrag  Pingu el Plüscho am 18.04.13 13:00

das ist ein bisschen wie schokolade hinhalten und selber essen... komm weiterschreiben hier! immer diese franzosen... nichts machen sie fertig,kein wunder, dass sie noch nie aus eigener kraft gewonnen haben...
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Re: Die Scharlachspinnen

Beitrag  Tessa am 20.04.13 10:30

Setz ihn nicht unter Druck! Er muss warten, bis ihn die Muse packt - hat er doch geschrieben. So sind wahre Künstler! Erzwingen kann man da nüscht.
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Re: Die Scharlachspinnen

Beitrag  Pingu el Plüscho am 22.04.13 12:27

ein bisschen druck kann nicht schaden :P
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