Peranwyn Ehrwald - 20 Fragen

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Peranwyn Ehrwald - 20 Fragen

Beitrag  Ironheade am 18.09.17 22:53

Wie sieht ihr Held aus?

Peranwyn ist 1,69m groß, schlank und von eleganter Erscheinung. Sein blauschwarzes Haar trägt er stets sehr kurz und sein Gesicht ziert ein gut frisierter Spitzbart. Hinter seinen wachen grauen Augen kann man einen scharfen Verstand erahnen. Sein gewinnendes Lächeln und sein selbstbewusstes Auftreten sorgen schnell dafür das er der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ist, zumindest wenn er das wünscht. Er kann sich aber genauso gut auch im Hintergrund halten und unauffällig sein, wenn der Anlass es erfordert. Seine Kleidung ist meist von einer schlichten Eleganz, wobei er hier die Farben Schwarz, Dunkelblau und lila bevorzugt.

Wie wirkt ihr Held auf Fremde?

s.o.

Wie ist ihr Held aufgewachsen?

Geboren wurde er als Yann Oberkamm. Seine Eltern, Uffe und Algrid Oberkamm, waren arme Bauern aus der Mark Greifemfurt. Wenige Jahre nach seiner Geburt vernichtete ein Feuer den Hof seiner Eltern. So ihrer Lebensgrundlage beraubt waren die Oberkamms nicht mehr in der Lage ihre 4 Kinder zu ernähren. Der einzige Ausweg schien es zu sein zumindest ein paar von ihnen wegzugeben. Da kam ihnen der Fernhändler Hagen Ehrwald gerade recht, der ein Interesse an ihrem 3-jährigen Sohn Yann zu haben schien. Er gab vor selbst keine Kinder bekommen zu können, sich aber schon immer einen Sohn gewünscht zu haben, und auf jeden Fall würde er sich gut um Yann kümmern. In Wahrheit aber war Hagen Ehrwald ein Druide, ein Mehrer der Macht, der das magische Talent Yanns erkannte und vor hatte diesen zu seinem Schüler zu machen. Kurz nachdem Hagen Yann von seinen Eltern bekommen hatte, begann er damit dessen Erinnerungen an sie zu löschen und ihn fortan Peranwyn zu nennen. In den folgenden Jahren wurde Peranwyn nun in der Kunst des Handels aber auch in der der Magie ausgebildet, wobei sein Ziehvater stets darauf achtete das Peranwyn keine zu enge Bindung zu irgendjemanden außer ihm aufbauen konnte. Zum einen tat er dies aus Selbstschutz, damit der Junge sich nicht versehentlich verplappern konnte, zum anderen um den Jungen zu isolieren und noch enger an sich zu binden.
Hagen war Zeit seines Lebens ein machtgieriger Mann, so kam es das er versuchte während der zweiten Weidener Unruhen als Gefolgsmann von Baeromar von Geltring-Weiden die Baronie Drachenstein einzunehmen und sich als neuer Baron einzusetzen. Doch sein Plan scheiterte als Walpurga von Weiden 1022 Baeromar in einem Rondraduell tötet und damit den Aufstand beendete. Zwar versuchte Hagen „seine“ Baronie trotzdem zu halten, doch wurde er recht schnell besiegt und wegen Reichsverrats verurteilt und hingerichtet. Peranwyn, der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 15 Jahre alt war, hatte nach dem Tod Baeromars das Scheitern seines Meisters vorhergesehen und es geschafft sich rechtzeitig auf die Seite der Gewinner zu bringen. Somit konnte er auch einer Verfolgung und eventuellen unschönen Befragung durch die Praioskirche entgehen. Peranwyn war zwar mit dem Leben davon gekommen, hatte aber, als nicht Blutsverwandter Hagens, auch keinen Anspruch auf dessen Geld. Sodass er sich fortan als einfacher Krämer durchschlagen musste. Dank seines händlerischen Talents und seiner Zauberkräfte, schaffte er es aber in wenigen Jahren sich wieder aufzubauen und als Edelsteinhändler sogar zu einem kleinen Vermögen zu kommen.

Hat ihr Held noch eine enge Bindung zu Menschen aus seiner Jugend?

Nein

Warum ist ihr Held zum Abenteurer geworden?

Das hat mehrer Gründe. Zum einen kann man den größten Profit nur dort erzielen wo es auch am risikoreichsten ist zum anderen möchte Peranwyn Ullrike Brigon Weißenstein heiraten und sucht nach einm Weg ihren Vater davon zu überzeugen, das er ein geeigneter Kandidat ist. (Dazu unten mehr)

Wo ist der Held schon gewesen?

Peranwyn hat für seine Handelsreisen bereits das ganze Mittelreich bereist und Teile der Tulamidischen Stadtstaaten.

Ist ihr Held götterfürchtig?

Sumu ist die Göttin der Erde. Alles enstand aus ihr und nur ihr allein will Peranwyn dienen. Die anderen Götter sind bestenfalls ihre Kinder. Ihrer Lehren und Prinzipien bedient er sich wenn es seinem Zweck dient.

Wie steht ihr Held zur Zauberei?

Als Vollzauberer steht der Magie offen gegenüber. Sie einzusetzen ist die Pflicht und das Privileg von ein paar Auserwählten. Nicht jeder aber sollte diese Macht in Händen halten dürfen, denn nicht jeder kann damit umgehen.

Für wen oder was würde ihr Held sein Leben riskieren?

An und für sich für nichts. Wenig ist tatsächlich so wichtig das er seine Mission durch seinen Tod gefährden sollte. Doch sollte solch eine Situation aufkommen, würde er ohne zu zögern sein Leben opfern.

Was ist der größte Wunsch ihres Helden?

Sein ganzes Handeln zielt darauf ab mehr Einfluss auf die Geschicke der Menschen zu bekommen. Durch diesen Einfluss will er die Geschicke der gemeinen Menschen in eine Richtung lenken, die zum Wohle Sumus und damit auch zum Wohle allen Lebens ist.

Was fürchtet ihr Held mehr als alles andere auf der Welt?

Entdeckung! Bedeutet das doch das er wahrscheinlich sterben muss und somit gescheitert ist.

Wie sieht es mit seiner Moral und Gesetzestreue aus?

An Gesetze hält er sich nur so lange wie sie ihm nicht im Weg sind oder er anderenfalls Entdeckung befürchten muss. Im Einzelfall entscheidet er stets selbst was das Richtige ist, dabei lässt er sich selten von moralischen Überlegungen leiten.

Ist er Fremden gegenüber aufgeschlossen?

Einen Fremden kennenzulernen birgt immer die Gefahr des Unbekannten. So wie er ein verdeckter Zauberer ist können auch andere Geheimnisse haben, die ihm zum Problem werden können. Er hat es gerne wenn er seinen Gegenüber kennt oder zumindest gut einschätzen kann. Das bedeutet keineswegs das er Fremden gegenüber Vorurteile hat, doch wird er sich auch nicht so ohne weiteres anderen öffnen.

Welchen Stellenwert hat Leben für ihn?

Das Leben an sich hat einen hohen Stellenwert für ihn. Ist es doch das Einzige was wirklich schützenswert ist und als einziges die Zeitalter überdauern wird, egal welche Form es dabei annimmt. Das Leben eines Einzelnen ist dabei nur so viel Wert wie sein Wert für die Allgemeinheit ist, und es kann gut sein das Peranwyn befindet das es für ein größeres Wohl geopfert werden muss.
Dies gilt für Tiere wie Menschen gleichermaßen.

Wie steht ihr Held zu Tieren?

Tiere haben einen hohen Stellenwert in Peranwyns Weltsicht. Sie sind aber im Einzelfall trotzdem niederer Lebewesen und daher leichter entbehrlich als ein kulturschaffendes Wesen. Doch nicht in jedem Fall steht ein Mensch über den Tieren. Unnötiges quälen und töten von Tieren wird er selten ungestraft lassen, wobei auch hier seine Tarnung die höchste Priorität hat.

Hat ihr Held einen Sinn für Schönheit?

Soweit es für gesellschaftliche Interaktion und seinen Beruf von Nöten ist, ja. Doch darüber hinaus, kann er wenig mit Kunst anfangen.

Was isst und trinkt er am liebsten?

Er bevorzugt die eher herzhafte Küche Weidens und dazu einen guten Wein. Auch den feineren Speisen des Horasreiches und der Tulamydenlande ist er nicht abgeneigt. Fisch und die bornische Küche ist allerdings nichts für ihn.

Wie sieht es mit der Liebe aus?

An die wahre Liebe glaubt er nicht. Sie ist nur eine weitere Emotion die dem Treffen einer logischen Entscheidung im Wege ist. Dennoch sucht er nach einer Braut. Allerdings lediglich zu dem Zwecke seinen Stand zu verbessern. Dafür hat er sich die 19-jährige Ullrike Brigon Weißenstein auserkoren. Sie ist die jüngere von zwei Töchtern des Junkers Gulfrig Weißenstein. Er lernte sie bei einem Empfang kennen den ihr Vater zu Ehren des Ritterschlags seiner älteren Tochter Gwendolin Murak Weißenstein veranstaltete. Peranwyn hatte für ein Diadem das ihr Vater Gwendolin zu diesem Anlass schenken wollte, die benötigten Edelsteine besorgt. Und war als dank dafür zusammen mit dem Goldschmied Dorgrimm Sohn des Groin zu dem Empfang eingeladen worden. Ullrike ist ein recht unscheinbares Mädchen. Zwar von edlem Geblüt, doch verblast die eher schmächtige Ullrike neben ihrer außergewöhnlich hübschen Schwester. So war sie es gewohnt auf solchen Festen wenig Aufmerksamkeit von den Anwesenden abseits der normalen Höflichkeiten zu erhalten. Diesen Umstand machte sich Peranwyn zu nutze und umgarnte die junge Frau. Daraus entwickelte sich ein durchaus ernstzunehmende Beziehung. Nur der standesbewusste Junker Gulfrig steht Peranwyn bei seinem Plan, Ullrike zu ehelichen, im Wege. Dieser möchte seine Tochter lieber standesgemäß verheiratet sehen und hat wenig übrig für Ullrikes Schwärmereien. Nun sucht Peranwyn nach einem Weg an genügend Geld und oder Ansehen zu kommen, um ihren Vater umzustimmen.

Gibt es ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit?

Außer das er Druide ist nicht.

Welche Charakterzüge bestimmen ihn?

Er ist ein charismatischer Redner der es versteht andere für sich zu gewinnen, wobei er stehts eine gewisse herablassende Spöttigkeit an den Tag legt. Wobei er stehts vorsichtig ist, nicht zu viel von sich preis zu geben. Er mag es im Hintergrund die Fäden zu ziehen und wird stets versuchen aus allem einen Vorteil für sich zu ziehen. Dabei arbeitet er unermüdlich an der Umsetzung seiner Ziele.
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