Was war vor Fasar?

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Was war vor Fasar?

Beitrag  Tessa am 22.08.15 19:02

Khorena redet so gut wie nie über ihre Zeit in Fasar, geschweige denn darüber, wie sie davor gelebt hat. Nach ihrem eigenen Verständnis, ist sie in Fasar ein anderer Mensch geworden. Am liebsten würde sie die Erinnerungen an früher ganz abstreifen, doch zuweilen tauchen ganz ungefragt eben doch ein paar Bilder auf. Man ist, was man ist. Und wenn auch aus Franka Khorena wurde, so ist Franka doch immer noch ein Teil von ihr.

Frankas ehm. Regiment ist das III. Kaiserlich und Königlich Darpatisches Garderegiment (seit der Dritten Dämonenschacht 1021 als II. geführt, da das ursprüngliche II. an der Trollpforte vernichtet wurde...). Es trägt seit der Ogerschlacht 1003 auch den Spitznamen Ogerwacht. Frankas Mutter sebst, Turike Eiching, geb. Treublatt, war eine der Überlebenden jener Schlacht und hatte seitdem Zeit ihres Lebens kein liebsteres Gesprächsthema, als der heldenhafte Einsatz fürs Reich, den sie und ihre Kameraden damals gezeigt hatten. Gelohnt hatte mans ihr jedenfalls, war sie doch kurz nach der Schlacht zur Weibelin befördert worden. Da es dann lange Jahre keine nennenswerten Kämpfe fürs Reich auszufechten galt, konnte sie in Frieden ihre Lanze drillen, und gewöhnte sich bald auch zuhause den Befehlston an. Ihr Mann, ein gutmütiger Zimmermann, ließ es zu, war sie doch eh wenig daheim.

Franka kann sich noch genau daran erinnern, wie das war, als die Mutter als gefeierte Heldin heimgekehrt war. Sie war damals 5 Jahre alt gewesen. Der Vater hatte sie mit nach Rommilys genommen, wo beide den feierlichen Einzug des gesamten Kaiserlich und Königlich Darpatischen Garderegiments beiwohnten und die Heden bejubelten.
Es versteht sich, dass die junge Franka schon früh den Wunsch entwickelte, dem leuchtenden Beispiel der Mutter nachzueifern. Zum Stolz derseben ließ sie sich anwerben, sobad sie alt genug dafür war und kam zur Ausbildung unter das Kommando von Weibel Gordan Heinbuch. Jener war ebenfalls Veteran der Ogerschlacht und mit der Weibelin Eching aufs freundschaftlichste verbunden. Deswegen und weil Franka sich fleißig, ehrgeizig und anständig zeigte, entwickete er recht bald auch onkelhafte Gefühle Franka gegenüber - hütete sich aber, diese offen zur Schau zu stellen, um keinen Unmut unter seinen Leuten zu erzeugen. Dennoch bekam Franka nicht selten den Neid ihrer Kameraden zu spühren, da sie - simpel gesagt - einfach besser war als die anderen bei den Waffenübungen und sich auch meist disziplinierter zu benehmen wusste als der Rest. Dass es bei ihr mehr aus der Furcht heraus geschah, ungebührliches Verhalten würde sofort ihrer Mutter zu Ohren gelangen und diese enttäuschen, als dass sie die gängigen Disziplinarverfahren gescheut hätte, das gab sie weder zu, noch hätte es ihrem Ansehen unter den Kameraden genutzt. Kurz - sie galt als Streber, als Petze und eben als unverdienter Günsting des Weibels und musste manchen Spruch und Streich ertragen, was sie nicht selten mit der Faust beantwortete. Das waren dann die einzigen Gelegenheiten, wo sie sich dann den Tadel des Weibels zuzog, sehr zum Genugtum der anderen, welche deswegen nicht scheuten, dererlei Situationen so oft es ging zu provozieren. Weibel Heinbuch, dem dieses kindische Gehabe natürlich nicht verborgen bieb, schüttelte doch nur den Kopf darüber. Er wusste, dass jedes Eingreifen seinerseits zu Frankas Gunsten ihr nur mehr Feindseigkeit der anderen würde zutragen. Er wusste außerdem, dass dererei eigentich ja recht harmose Feindseligkeitchen sich ohnedies von selbst erledigen würden, hätte die Truppe dann erst einmal einem fremden Feinde auf dem Schlachtfeld getrotzt. Dann würden sie schon froh sein um eine gute Kämpferin, wie Franka es war. Recht mag er da wohl gehabt haben der Weibel Heinbuch. Doch sollte es anders kommen. Erst 1021 wurde die Ogerwacht wieder ins Felde gerufen. Die gräßlichste und blutigste Schlecht seit Menschengedenken sollte es werden. Gegen den Dämonenmeister Borbarad sebst und sein Heer aus Untoten und Dämonen, angeführt vom Verräter Helme Haffax, der doch ehemals die kaiserlichen Truppen, auch damals in der Ogerschacht, stets zum Sieg geführt hatte. Ein solches Erlebnis hätte Weibel Heinbuchs junge Lanze - oder zumindest die Überlebenden derseben - mit Sicherheit bis ans Ende ihrer Tage in tiefgreifendster Kameradschaftstreue zusammen geschweißt. Hat es mit Sicherheit. Doch Franka war nicht dabei, war nicht Teil dieses Großereignisses. Kurz zuvor hatte sie die Truppe, die ganze kaiserliche Armee verlassen. Verlassen müssen. War unehrenhaft entlassen, ja hinausgeworfen worden. Das kam so:



Namen von Khorenas ehm. Kameraden:
Gurnhild Sonnfelder
Ludilla Peresen
Alena Fidian
Udildor Huisdorn
Erzian Hullheimer
Valman Klein
Edorian Krondal
Firunian Horger
Felian Zornbold

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Re: Was war vor Fasar?

Beitrag  Tessa am 27.08.15 2:07

Fortsetzung folgt irgendwann.

Wollte nur festhalten, dass ich mich für Bohlenburg als Heimatort entschieden habe.
Ich hatte mir Khorena ja immer aus sehr provinziellen Verhältnissen gedacht und da die Ogerwacht nebst Rommylis - was mir eben zu groß ist - auch in Gallys stationiert ist, hab ich mir was aus der Ecke gesucht. Bohlenburg hat außerdem einen Rabenmund als Baron. Das find ich schön. Rabenmunds sind doch alles nette Leute. x3

Ist übrigens gar nicht mal weit entfernt von Wehrheim. ;) Und noch weniger von der Burg Boronia bzw. dem Sankta Boronia, wo sich n Haufen Golgariten rumtreiben.

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