Islogh bren Blutaar

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Islogh bren Blutaar

Beitrag  DerFranzose am 25.02.13 17:17

1. Wie sieht ihr Held aus?
Mit einer Körpergröße von 1,80 Schritt, breiten Schultern, scheinbar zahllosen Narben und Tätowierungen sowie langen, schwarzen Filzlocken, welche zu einem Zopf durch ein Lederband zusammengebunden sind, entspricht Islogh dem typischen Bild eines Gjalskerländers. Verstärkt wird das Bild durch den bis zum Boden reichenden Mantel aus Wolfsfell, welchen Islogh meist über seinen Schultern trägt und den (an guten Tagen) unfreundlichen Ausdruck in seinen grünen Augen.
Nimmt der Betrachter noch die massiven Pelzstiefel dazu, welche, genau wie der langärmelige Kettenmantel, stets zu einem gewissen Grad dreckig zu sein scheinen (wobei man sich bei manchen Flecken nicht sicher sein kann, ob es nun sich um Schlamm oder Blut handelt) sowie die Molokdeschnaja, die eindeutige Spuren von Gebrauch an Lebewesen aufzeigt, hat man als normaler, friedliebender Bürger mehr als genug Gründe um um diesen Gjalskerländer einen Bogen zu machen.

2. Wie wirkt ihr Held auf Fremde?
Wie bereits gesagt, wirkt Islogh nicht gerade vertrauenserweckend auf den alltäglichen Bürger, weswegen selten von solchen mit ihm das Gespräch gesucht wird. Auf Leute, welche ein weniger friedlebendes Leben führen, verfliegt diese eisnchüchternde Wirkung zwar, dennoch wird sich selten Isloghs Gesprächspartner des Gefühls erwehren können, dass dieser Gjalskerländer (oder Thorwaler) ein Problem mit seinem Gegenüber hat, das er nur mit wiederholtem Einsatz seiner Axt lösen kann.
Haben Isloghs Gesprächspartner allerdings etwas Geduld, bemerken sie schnell, dass der Barbar aus dem Norden bei weitem nicht so gewaltlüstern ist wie man denkt. Insbesondere Frauen werden sehr schnell erkennen, dass Islogh auch mal an etwas anderes denken kann als jemandem den Kopf abzuhacken - allerdings werden sie genauso schnell merken, dass Isloghs andere Gedankengänge genauso eingleisig sein können, besonders bei hübschen Frauen.

Ignoriert man allerdings Isloghs leicht blutrünstige Aura und hat nicht gerade das 'Pech', eine attraktive Frau zu sein, dann lernt der Gegenüber schnell, dass der Gjalskerländer nicht jeden Satz als eine Drohung misinterpretiert und sogar so etwas wie eine gewisse Straßenschläue an den Tag legt -wobei in Isloghs Fall man wohl eher von einer 'Waldschläue' sprechen kann.
Trotz allem werden die meisten Gespräche recht knapp gehalten und gehen von Isloghs Seite aus nie ins Höfliche oder gar Freundliche über, außer er spricht mit jemandem der oder die sich seinen Respekt verdient hat. Sollte außerdem jemand den Fehler machen, sich durch Isloghs Zurückhaltung in Sicherheit zu wiegeln und versucht sein ihn zu provozieren, dann wird dieser Jemand sehr schnell Bekanntschaft mit Isloghs Faust und seinem Enthusiasmus für Schlägereien machen.

3. Wie ist ihr Held aufgewachsen?
Islogh ist hoch im Norden aufgewachsen, in der Heimat seines Volkes. Seine Heimatstadt (wobei jedes andere Volk dazu eher 'Dorf' sagen würde) ist Rayyadh. Genannt die Ogerwacht, ist diese Siedlung südöstlich des Ogerwaldes gelegen und gillt als Bollwerk gegen die Bewohner des Waldes. Aufgrund dessen ist Islogh in einer Atmosphäre von ständiger Alarmbereitschaft aufgewachsen, weswegen für ihn nichts natürlicher ist als anzunehmen, dass alles und jeden in seiner Umgebung irgendwie zum Leben erwachen und ihn oder (schlimmer) Shanya angreifen könnte. Deshalb fühlt sich Islogh nur dort wirklich zu Hause, wo er jemanden, der versucht hat ihn oder seine Schutzbefohlene zu schaden, getötet hat. Denn eine erschlagene Bedrohung ist eine Gefahr weniger, eine Bedrohung, die nicht auftaucht, nur eine, die auf ihre Chance noch wartet.

4. Hat ihr Held noch eine enge Bindung zu Menschen aus seiner Jugend?
Es ist schwer, Kontakte quer über Aventurien aufrecht zu erhalten. Zudem hat Islogh beim Verlassen von Rayyadh den Entschluss gefasst, keine Verbindung mehr zu seiner Heimat aufzubauen, bis er die Ehrenschuld, weswegen welcher er ausgezogen ist, beglichen hat. Erst dann kann er sich wieder als würdig betrachten, zu seinen Leuten zurück zu kehren.

5. Warum ist ihr Held zum Abenteurer geworden?
Zwei Jahre nachdem Islogh seine Kriegerweihe vollendet hatte, kehrte ein Trupp Krieger nach Rayyadh zurück, welcher von Isloghs Kriegermentor angeführt worden war. Ihre Aufgabe war gewesen, eine Gruppe Sklavenjäger zu verfolgen und ihre Brüdern und Schwester zu befreien - doch die Krieger kehrten ohne Erfolg zurück. Zudem war von Isloghs Mentor keinerlei Spur zu sehen. Alles, was die anderen von ihm zurückbrachten, war seine Axt, eine norbadische Molokdeschnaja.
Schockiert und in Rage über die Ermordung seines Meisters, nahm Islogh die Axt an sich und schwor, mit dieser Waffe seinen Tod an seinen Mördern zu rächen.
Noch in der nächsten Woche nahm er die Spur der Sklavenjäger auf.

6. Wo ist der Held schon gewesen?
Da Islogh die Spur der Sklavenjäger verfolgte, kam er nicht so sehr herum, wie es ihm wohl möglich gewesen wäre. Da die Bande allerdings eine direkte Route nach Fasar nahm, folgte Islogh ihnen gleich hintendrein. Dabei vermied er große Städte, bevorzugte kleine Dorfgemeinden und Wälder als Rastplätze.

7. Ist ihr Held sehr götterfürchtig?
Islogh ist streng gläubig - für einen Gjalskerländer. Mit den 12 Göttern der Südländer kann der Barbar aus dem Norden nichts anfangen. Zwar hat Islogh genug Zeit in Fasar und dem Rest Aventuriens verbracht um zumindest die Namen zu hören - aber wer diese Götter sind oder was sie repräsentieren hat ihn nie interessiert. Warum sollte es auch, wenn er doch mit Natûru-Gon, Ifrunn, Sindarra und den anderen gjalskischen Göttern genau die göttliche Unterstützung hat, die er braucht?

Durch seine neuesten Erfahrungen mit der göttlichen Sphäre hat allerdings Islogh nun zumindest Rondra, die Löwengöttin zu schätzen kennen gelernt. Allerdings verwundert es ihn, inwiefern sie als Göttin des Kampfes wohl mit Natûru-Gon, dem Gott des Krieges, in Verbindung stehen könnte und sie eventuell eine Tochter ist, welche im gjalskischen Glauben verlorenging.

8. Wie steht ihr Held zur Zauberei?
Anfangs war es für Islogh ein ziemlicher Schock, herauszufinden dass es in Aventurien ganze Akademien gibt, welche sich der Verbreitung von Sindarras Lehren widmen. Mittlerweile weiß jedoch der Gjalskerländer, dass, obwohl alle Magier Sindarras Segen erhalten haben, nicht alle dem Willen der Odûn folgen. Seitdem ist Isloghs Respekt für Magiebegabte erheblich gesunken - allerdings begegnet er ab und zu doch noch jemandem mit Sindarras Segen, welcher anscheinend den Lehren der Dûn-Branacha-Dûn (der obersten Schamanin, Sindarra) folgen.

9. Für wen oder was würde ihr Held sein Leben riskieren?
Als Gjalskerländer ist Islogh von klein auf mit dem Konzept aufgewachsen 'Ehre über Leben'. Von daher würde der Barbar aus dem Norden immer ohne zu Zögern sein Leben geben, sollte eine Situation aufkommen in welcher er zwischen Ehre oder Tod wählen müsste.
Aus diesem Grund würde Islogh auch nicht zweimal darüber nachdenken für die Erfüllung seiner Ehrenschuld zu sterben, ob nun auf der Jagd nach den Mördern seines Mentors oder um Shanya vor jedwedem Schaden zu schützen.

10. Was ist der größte Wunsch ihres Helden?
Die Mörder seines Mentors zu finden und zu richten.

11. Was fürchtet ihr Held mehr als alles andere auf der Welt/Dere?
Einen ehrenlosen Tod zu sterben.

12. Wie sieht es mit seiner Moral und ihrer Gesetzestreue aus?
Aufgrund seines intensiven Ehrgefühls ist für Islogh nichts wichtiger als moralisch korrektes Handeln - mit dem Einhalten von Gesetzen sieht es da allerdings weniger streng aus. Zwar würde Islogh nie grundlos einen Mord begehen (zumindest nicht grundlos nach gjalskischen Maß) aber die korrekte Betitelung sämtlicher Adeligen fällt ihm schwer. Seine Zeit in Fasar hat ihm zumindest gelehrt einen Unterschied zwischen einem Händler und einem Adelssohn zu ziehen, aber generell kann man nicht viel Respekt von Islogh erwarten bis man eine ehrenvolle Tat begangen hat.

13. Ist er Fremden gegenüber aufgeschlossen?
Schon auf seiner Jagd nach den Sklavenjägern hatte Islogh ein eigenbrötlerisches Wesen an den Tag gelegt und seit er an Shanyas Seite gestellt wurde um sie zu beschützen, hat sich das nicht gebessert. Aufgrund seines ausgewachsenen Paranoias ist jede Person grundsätzlich ein möglicher Attentäter und jedes Wort anzweifelbar - außer es handelt sich um eine Landsschwester oder einen Landsbruder. Denn ein lügender Gjalskerländer ist ein Konzept welches für Islogh nicht existiert.

14. Welchen Stellenwert hat Leben für ihn?
Es steht immer unter der Ehre. Ein ehrenvoller Tod ist wertvoller als ein schändliches Leben.

15. Wie steht ihr Held zu Tieren?
Da die Kinder Natûru-Gons momentan weit von ihm entfernt sind, hat Islogh wenig wirklichen Respekt vor anderen Tieren. Er würde sie nie unnötig töten und auch nicht zum Spaß jagen, aber abgesehen davon würde er nie eine erleuchtende Unterhaltung von einem Reh erhalten. Bei einem Wollnashorn würde das jedoch wieder schon anders aussehen.

16. Hat ihr Held Sinn für Schönheit?
Zwar weiß Islogh schöne Frauen zu schätzen, doch solche Dinge wie Gemälde, Schmuck und schöne Kleidung sind ihm fremdartig, kann er ihren Zweck doch nicht verstehen. Er bevorzugt lieber solche Sachen wie gut gearbeitete Waffen und Rüstungen, wohlschmeckende alkoholische Getränke und eine zünftige Rauferei. Warum sollte man mehr benötigen?

17. Was isst und trinkt er am liebsten?
Alles Alkoholische und bevorzugt Fleischspeisen.

18. Wie sieht es mit der Liebe aus?
Wie bereits erwähnt, weiß Islogh eine schöne Frau als Begleitung zu schätzen. Abgesehen davon hat er jedoch der Liebe noch keine Aufmerksamkeit gewidmet. Eine Existenz als Familienmann kommt für ihn eh nicht in Frage, bis sämtliche Schulden aus der Welt getilgt sind.

19. Gibt es ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit?
Keinerlei Geheimnisse.

20. Welche Charakterzüge bestimmen ihn?
Pflichtgefühl
Paranoia
Treue
Pragmatismus
Aberglauben
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Re: Islogh bren Blutaar

Beitrag  Pingu el Plüscho am 26.02.13 15:32

soso... lieber ehrenvoll sterben, als ehrlos leben?
danke für die infos ;) Pinguin fällt
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